Prävention

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Ein besonderer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit an den Gymnasien im Ellental ist seit vielen Jahren der Bereich Prävention. Hierfür gibt es Angebote in allen Klassenstufen und in den unterschiedlichen Themenbereichen:

 

Klasse 5:

Verkehrsprävention durch ein zweiteiliges Schulbustraining (u.a. durch den schulischen Beauftragten für Verkehrserziehung, die Polizei; Busunternehmen); Medienprävention “Mediengefahren“ durch die Präventionsbeauftragten der Polizei (Cybermobbing, Passwortsicherheit, Fakeprofile, Kostenfallen, Persönlichkeitsrechte, u.v.m.) und als Inhalt im Fach MEZ

 

Klasse 6:

Internetprävention durch Herrn Sailer; „Schütz dein Bestes“ (u.a. durch den schulischen Beauftragten für Verkehrserziehung und die Polizei).

Schullandheimaufenthalt

 

Klasse 7:

Themenvormittag zum Thema „Suchtprävention“. In speziellen Workshops durch die Schulsozialarbeit, die den Präventionsbeauftragten und die Fachlehrer werden alle Fragen zur Sucht (Cannabis, Alkohol, Schönheitsideal, Mediennutzung (Internet, Smartphones, Computerspiele, Konsolen) altersspezifisch aufgebaut und durch ausgebildete Schüler-Multiplikatoren unterstützt.

 

Klasse 8:

Beim einwöchigen Adelsheimaufenthalt werden wie auch im Schullandheim in Klasse 6 unter anderem auch soziale Kompetenzen gestärkt, die präventiv gegen Ausgrenzung und Mobbing wirken sollen

 

Klasse 9:

Suchtprävention: Illegale Drogen, Alkohol, unterlassene Hilfeleistung (Präventionsbeauftragte der Polizei)

 

Klasse 10:

Verkehrsprävention durch den schulischen Beauftragten für Verkehrserziehung und die Polizei: Führerschein (begleitendes Fahren) und Verhalten im Straßenverkehr (mit 17 Jahren)

 

Zusätzlich finden auch immer wieder Theateraufführungen zu verschiedenen Themen statt: Die Kooperation mit der Beratungsstelle „Silberdistel“, Q-Rage mit einem Tie-break-Stück zum Thema sexueller Missbrauch, Übergriffe unter Jugendlichen, usw. Diese Theateraufführungen mit einer guten Nachbereitung durch Mitarbeiterinnen von „Silberdistel“ finden im Jugendhaus statt und werden u.a. von der Schulsozialarbeit organisiert.

Bereits zwei Mal haben 8. und 9. Klassen bei den Toleranzwochen der Christoph-Sonntag-Stiftung mitgemacht. Diese werden ebenfalls in der Schule durchgeführt und beinhalten auf sehr hohem Niveau Themen der Gewaltprävention.

Im Rahmen der Gesundheits-/Gewaltprävention sind auch die Klassenpaten für die 5. Klassen sowie die StreitschlichterInnen zu nennen, die das Schulklima deutlich verbessern und von den SchülerInnen der Unterstufe gern kontaktiert werden.

Die Ellentalgymnasien nehmen außerdem am landesweiten Präventionsprogramm „stark.stärker.WIR“ teil.

„Die Präventionsarbeit ist uns wichtig, weil die Schülerinnen und Schüler dadurch ihr eigenes Handeln reflektieren sowie Handlungsalternativen kennen lernen und sofort anwenden können“, betont Schulsozialarbeiterin Elfriede Steinwand.

Dadurch sollen die Heranwachsenden für ihren Lebensplan - individuell und in Gemeinschaft - gestärkt werden. Präventionsschwerpunkte liegen allgemein an den Gymnasien im Ellental im sozialen Lernen und in der Sucht- , Verkehrs- und Gewaltprävention sowie vor allem in der Medienerziehung mit auf die Altersstufen zugeschnittenen Modellen.

Zusätzlich wird auch in der Klassenlehrerstunde der Klassen 5 bis 7 das Programm „Erwachsen werden“ (Lions Quest) umgesetzt. Dabei geht es unter anderem um die Stärkung des Selbstvertrauens, die kommunikative Kompetenz sowie um den Aufbau eines eigenen Wertesystems.