Nachdem die Geschichts-AG ihren Beitrag Ende Februar beim Wettbewerb eingereicht hat, wäre die Arbeitsgemeinschaft theoretisch zu Ende gewesen. Dennoch hat sich die Gruppe dazu entschieden, weiterzumachen und ihren Blick auf die Gegenwart zu richten. Nach langer und intensiver Recherche kommen die Schüler zu dem ernüchternden Ergebnis, dass die heutige Situation eine drastische Verschlimmerung zur damaligen „Müllkrise“ darstellt. Ein Hauptproblem, das während der Recherche immer wieder auffällig wurde, ist das Desinteresse und auch die mangelnden Alltagskenntnisse der Bevölkerung bezüglich der Thematik. Für viele endet der Weg des Mülls am Mülleimer und das was noch folgt, interessiert nicht, da es außerhalb unseres Wohlfühlbereichs stattfindet, so das Fazit der Schüler.

Mit diesem Ergebnis unzufrieden und voller Tatendrang, versuchen die Schüler Veränderungen im Bewusstsein zu erreichen. Dabei setzen sie im kleinen Kreis an. Am heutigen Freitag 19.7. und am kommenden Montag, 22.7. finden daher 2 Müllthementage für 4 fünfte Klassen statt, bei dem die Fünftklässler über das Problem plastisch und spielerisch aufgeklärt werden sollen. Anschließend folgte eine Gemarkungsputzaktion, bei der die Schüler den Müll aus der Schulumgebung aufsammeln und zum Schluss fachgerecht entsorgen lassen. Ebenso ist ein Wunsch der Arbeitsgemeinschaft, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ zum Motto/Jahresthema eines ganzen Schuljahres erkoren werden soll, um alle Beteiligten an der Schule zu sensibilisieren und wirklich das Thema „Müllreduzierung“ bzw. „Müllvermeidung“ anzupacken.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Förderverein der Schule und der Bäckerei Stöckle, die mit Brezeln, Hefezopf, Getränken und Melonenspenden dafür gesorgt haben, dass der Tag beim „müllarmen“ Imbiss einen gelungenen Abschluss im Jugendhaus 4D erhielt. Vielen Dank an alle Helfer!

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