Die Klasse 7c unter Leitung von Frau Hartlieb eröffnet die Einsetzungsfeier mit einem selbst gedichteten Lied.

Dass Nicole Stockmann schnell das Herz der Schüler und Schülerinnen gewonnen hat, wurde bei der Einsetzungsfeier bereits zu Beginn deutlich, als der Unterstufenchor unter Leitung von Katharina Hartlieb ein eigens auf sie gedichtetes Begrüßungslied vortrug.

„Wechsel setzen Zeichen“, betonte Andrea Siefert als Vertreterin des Regierungspräsidiums Stuttgart und wies in ihrer Eröffnungsrede darauf hin, dass mit der Einsetzung von Frau Stockmann sowohl bewährte Prozesse fortgesetzt werden können als auch sich neue Impulse und Perspektiven eröffnen. Gerade in Zeiten bildungspolitischer Umbrüche sei es von großer Bedeutung, Veränderungen für die Schüler und Schülerinnen aktiv zu gestalten und diese zu begleiten. Dies sei eine Aufgabe, für die Frau Stockmann aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrung bestens geeignet sei.

Dieser Einschätzung schloss sich auch Bürgermeister Joachim Kölz an, der auf die gute Beziehung von Schule und Stadt hinwies. „Der Wechsel von Asperg nach Bietigheim-Bissingen war richtig und hat sich für uns alle gelohnt“, unterstrich Joachim Kölz und hob hervor, dass Bietigheim-Bissingen und seine Gymnasien viel vorhätten.

Lobende Worte erfolgten durch den Personalrat, Vertreterinnen des Elternbeirats, der Schülerschaft, der Schulleitung der Ellentalgymnasien sowie von Claus Stöckle als Geschäftsführer der Bietigheimer Schulen. Gemeinsam war allen die Überzeugung, dass Frau Stockmann die herausfordernden Aufgaben als Schulleiterin aufgrund ihrer Offenheit, ihres positiven Auftretens und Wirkens am Ellentalgymnasium I bestens meistern werde. Bereits nach 135 Tagen im Amt befinde sie sich auf dem „Way of Ellental“, wie der Schulleiter des Gymnasiums II, Lutz Kretschmer, hervorhob.

Als letzte Rednerin meldete sich die Gelobte emotional berührt zu Wort. „Die Freude an Anfängen ist Teil meiner Liebe zur Schule“, sagte Stockmann und machte deutlich, dass es, ähnlich ihrem Neuanfang als Schulleiterin, in der Schule täglich und in vielen Situationen „neue“ Anfänge gebe, die das Leben ausmachten. Die Schüler und Schülerinnen auf ihren Lebensweg vorzubereiten und sie zu begleiten, sie zu stärken und zu unterstützen, ein gutes Leben zu führen, darum gehe es für sie in der Schule, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Das Miteinander aller am Schulleben Beteiligter sei hierfür ein wichtiger Grundbaustein.

Der Dank galt auch dem stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums I, Matthias Helmle, der mit großem Engagement die Zeit ohne Schulleiter erfolgreich überbrückt hat.

Den Abschluss der Feier gestalteten erneut der Unterstufenchor sowie die Schüler Henning Dong und Alexander Schütz mit ihrer virtuos vorgetragenen vierhändigen Version von Franz Liszts Rhapsodie Nr. 2.

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