

An den Gymnasien im Ellental stand die Berufsorientierung in MINT im Mittelpunkt: Am 7. und 8. Mai erlebten die 7. Klassen der Schulen ein vielfältiges Programm rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. COACHING4FUTURE verwandelte die Gymnasien in Lern- und Experimentierorte, um Orientierungswissen der Schülerinnen und Schüler mit konkreten Lernerlebnissen zu verknüpften
In einem Impulsvortrag lernten die Siebtklässler MINT-Berufe kennen, die sie zuvor selbst als Themenfelder ausgewählt hatten – darunter Medizintechnik, Umweltschutz und Mobilität. Tech-Coach Katharina Mascha, eine studierte Lebenswissenschaftlerin, zeigte anhand greifbarer Beispiele und interaktiver Elemente, welche Aufgaben in diesen Berufen warten, welche Fähigkeiten zählen und in welchen Branchen Ausbildungs- und Studienwege später münden können. Zahlreiche Fragen aus dem Plenum machten deutlich: Das Interesse war groß, die Neugier geweckt.
Besonderen Zuspruch fanden die praxisnahen Workshops zur Robotik. Ganz ohne Programmierkenntnisse setzten die Schülerinnen und Schüler kleine Funktionswürfel zu Maschinen zusammen, die Hindernisse erkannten oder vor Kanten stoppten. In Teams planten sie, bauten Prototypen und testeten direkt im Klassenraum – Trial-and-Error ausdrücklich erlaubt. So lernten die Teilnehmenden spielerisch die Grundprinzipien von Sensorik, Logik und Antrieb kennen und erhielten zugleich Einblicke in IT-nahe Berufsbilder. Für viele war es der erste Berührungspunkt mit Robotik – und ein spürbarer Motivationsschub, Technik weiter zu erkunden. Die Kombination aus Vortrag, Experimenten und Austausch half den Jugendlichen, eigene Interessen zu entdecken und realistische Vorstellungen von MINT-Berufen zu entwickeln.
„Wir nutzte das Format bewusst zur frühzeitigen Berufs- und Studienorientierung“, erklärt Maja Abrahams, Koordinatorin für die Berufs- und Studienorientierung an den beiden Bietigheimer Gymnasien. „Das besondere Format zeigt, wie wirksam Ausprobieren sein kann. Die Siebtklässler erhielten nicht nur Informationen, sondern vor allem eigene Erfolgserlebnisse – und damit einen greifbaren Zugang zu MINT-Themen, der Lust auf mehr macht“, so Abrahams weiter.
Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Baden-Württemberg Stiftung, den Arbeitgeberverband Südwestmetall und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. COACHING4FUTURE ist seit 2008 landesweit unterwegs, um Jugendlichen den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium zu erleichtern.
Foto: EG
Im Schulgarten ist wieder jede Menge los. Beginnen möchte ich mit einem kleinen Rückblick. Die Hartriegelhecke zum Anbau hin hatte nach Jahren nun enorme Ausmaße angenommen, so dass es den Pflanzen im Schulgarten an Licht und Wasser mangelte. In einer größeren Aktion haben die AG-Teilnehmer die Hecke Anfang des Jahres zurückgeschnitten.
Bald darauf waren auch schon die ersten Farbtupfer zu entdecken. Die Frühblüher, die uns jedes Jahr nach dem relativ tristen Winter mit ihrer Form- und Farbenvielfalt erfreuen, waren zu sehen.
Nach kurzer Zeit folgte die Apfelblüte. Ein wahrer Genuss.
Dieses Jahr habe ich für beide Gruppen je ein Kartoffelbeobachtungstopf erstanden. Gepflanzt haben wir eine frühe Katoffelsorte, sie sollte eigentlich noch vor den Sommerferien erntereif sein. Schon nach wenigen Wochen kann man durch anheben des Innentopfes das Wurzelwerk erkennen. Wir sind gespannt, wann die ersten Kartöffelchen zu sehen sein werden.
Die Gruppe 2 der Natur-AG hat sich intensiv mit dem Thema Insekten beschäftigt und zum Abschluß dazu Kieselsteine bemalt. Diese liegen nun im Schulgarten an jeweils passenden Orten.
Nach der Sanierung des Schulgebäudes hatte es nicht lange gedauert, bis der Specht wieder Höhlen in das Rund des Treppenhauses am Anbau gehauen hat. Dankbar werden diese jedes Jahr von den Staren zum Brüten besucht. Vergangene Woche waren die Jungvögel schon relativ groß. Die ganze Verwandschaft saß auf einem Ast vor der Höhle und lockte das Vögelchen.
Das Frühjahr ist eine unglaubliche Zeit, man kann die vielen Veränderungen und Fortschritte kaum erfassen. Gerade ist der Schulgarten der richtige Ort für eine kleine Auszeit. (von Martina Wonner)
Unser FREIRAUM, die Ellentalversion vom Lernformat FREIDAY der Initiative "Schule im Aufbruch", läuft nun seit diesem Halbjahr und wir sind mitten in der Umsetzungsphase unserer Projektideen angekommen. Wir beschäftigen uns mit Projekten zu den Themen Müll, Natur, Technik, Soziales und Ernährung.
Anbei zeigen wir euch einen Einblick zu zwei von unseren vielen Projekten.
Ein Team aus Fünft- und Sechstklässlern hat sich zur Aufgabe gemacht, das Tierheim Ludwigsburg zu unterstützen und damit ihren Beitrag zur SDG Nummer 15 "Leben an Land" zu leisten. Nach einem Vororttermin mit Frau Gericke, der Leiterin des Tierheims, war ihnen klar, wie groß der Bedarf für Unterstützung von extern ist und womit sie konkret helfen können. So radelten Sie während des FREIARUMs auf eigene Faust los und organisierten - ganz der Retterlinginitiative unseren Schulen entsprechend - Futterspenden unterschiedlichster Geschäfte in ganz Bietigheim. Die Ausbeute eines FREIRAUMs seht ihr im Foto.
Ein anderes Team als Fünftklässlerinnen engagiert sich dafür ein bienenfreundliches Stückle zu gestalten und hat während der Planungsphase einen Prototyp entwickelt, der jetzt schon Lust macht, das Ergebnis kurz vor den Sommerferien bestaunen zu können.
Auch über der Enzbrücke werdet ihr bald von einem Schülerinnenprojekt lesen. Seid gespannt!
Zur Unterstützung unseres Teams in der Schulbibliothek der Gymnasien im Ellental suchen wir ab sofort
engagierte Ehrenamtliche als Jugendbegleiter*innen für die Aufsichten in der Bibliothek
Sie möchten unsere Schule kennen lernen?
Sie würden gerne mit Kindern und Jugendlichen ehrenamtlich zusammen arbeiten?
Sie hätten Interesse, die Bibliothek morgens oder nachmittags zu betreuen und dabei die Ausleihverbuchung sowie Ordnungs- und Sortierarbeiten zu übernehmen?
Dann suchen wir Sie als Jugendbegleiter*in für unsere Schulbibliothek.
Unterstützen Sie uns regelmäßig an einem oder auch an mehreren Wochentagen bei der Betreuung morgens zwischen 7.30 Uhr und 9.30 Uhr, bzw. am Nachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr über den Zeitraum von mindestens einem Schulhalbjahr.
Wir bieten ein nettes Team, eine kreative und soziale Tätigkeit im spannenden Umfeld eines Gymnasiums mit Ganztagsklassen, Fortbildungsmöglichkeiten sowie eine adäquate Aufwandsentschädigung.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Lena Ianniello (Leitung Ganztagesbetreuung)
l.ianniello
schule.bietigheim-bissingen.de (l[dot]ianniello[at]schule[dot]bietigheim-bissingen[dot]de) Mobil: 0151 10630755
Oder an:
Astrid Vetter (Diplom-Bibliothekarin, Leitung der Schulbibliothek)
a.vetter
bietiegheim-bissingen.de (a[dot]vetter[at]bietiegheim-bissingen[dot]de) Tel: 07142/ 74 - 504
Weitere Informationen zum Einsatz als Jugendbegleiter*in unter www.jugendbegleiter.de und zur Schule unter www.ellentalgymnasien.de
Die Gymnasien im Ellental haben eine große, gute ausgestattete Schulbibliothek. Sie wird geleitet von einer Bibliothekarin, unterstützt von einem Team aus Ehrenamtlichen, LehrerInnen und SchülerInnen. Die Schulbibliothek ist eine nicht-öffentliche Zweigstelle der Otto-Rombach-Bücherei.
Beim 28. Ehemaligen-Fußballturnier der Gymnasien im Ellental sind am Samstag in der
Sporthalle Bietigheim-Bissingen zahlreiche Jahrgänge zusammengekommen. Vom Jahrgang
2024 bis zu den „90er Allstars“ zeigte sich die besondere Verbindung zwischen Schule und
Ehemaligen.
Bereits am Vormittag füllte sich die Halle mit Zuschauern, auch im Außenbereich nutzten
viele Familien die Gelegenheit zum Austausch. Die Besucher erlebten eine familiäre und
zugleich sportliche Atmosphäre, in der Wiedersehen und Wettbewerb gleichermaßen im
Mittelpunkt standen.
Stark eingebunden waren auch die aktuellen Schüler: Die Jahrgangsstufe 1 organisierte
Kiosk und Grill zugunsten der Abikasse, die Media-AG übernahm Turnierleitung, Technik
und Ergebnisdienst. So wurde das Ehemaligenturnier zugleich zu einem
generationenübergreifenden Schulfest.
„Fußball verbindet. Das Turnier zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie eng die Verbindung
zwischen Schule und Ehemaligen ist“, sagt Nico Rechkemmer vom Förderverein.
Eine wichtige Rolle spielte erneut Hans-Peter Lutsch, ehemaliger Lehrer und Mitinitiator des
Turniers. Als Teil des Organisationsteams hält er den Kontakt zu den verschiedenen
Jahrgängen und dokumentiert die Entwicklung des Turniers mit einem fortlaufend gepflegten
Fotoarchiv.
Das Turnier zeichnete sich zudem durch eine faire Spielkultur aus: Die Schiedsrichter
wurden von den Mannschaften selbst gestellt. Auch die Vielfalt der Teilnehmer wurde
sichtbar – neben verschiedenen Jahrgängen war auch eine Spielerin im Team „Young Boys
Taucher“ vertreten, die weiteste Anreise kam aus Berlin.
Den Turniersieg sicherte sich das Team Abi 2020. Auf den Plätzen folgten die Teilzeitkicker
(Abi 2018), Titelverteidiger Abi 2024 und Energie Kopfnuss (Abi 2016).
Der Förderverein der Gymnasien im Ellental dankt allen Beteiligten für die gelungene
Veranstaltung. Weitere Informationen und Impressionen sind unter
foerderverein.ellentalgymnasien.de verfügbar. (Artikel Nico Rechkemmer)
Bildnachweis
1. 2026_04_18 FöVeEG Ehemaligenturnier Fußball 2026 Foto (2) Siegerehrung
Untertitel: v.l.n.r.: Hans Peter Lutsch (Orga-Team), Jakob Kayser
(Mannschaftskapitän), Annarita Zanda-Ciccotelli (1. Vorsitzende Förderverein), Nicole
Stockmann (Schulleitung); Förderverein Gymnasien im Ellental e.V.
2. 2026_04_18 FöVeEG Ehemaligenturnier Fußball 2026 Foto (39) Turniersieger Abi
2020; Förderverein Gymnasien im Ellental e.V.
Mit der Spanischklausur haben heute die schriftlichen Abiturprüfungen an den Gymnasien im Ellental begonnen. 135 Kandidat:innen nehmen an den Prüfungen teil und absolvieren bis zum Matheabi am 6. Mai jeweils drei Prüfungsteile. Wir wünschen allen Abiturient:innen dazu gutes Gelingen und viel Glück!
Die Schulgemeinschaft der Ellentalgymnasien
Mitte März traten 22 Neunt- und Zehntklässler:innen der Ellentalgymnasien die Fahrt in die französische Partnerstadt Sucy-en-Brie an. Die Pariser Vorstadt liegt rund 600 Kilometer von Bietigheim-Bissingen entfernt. Nach rund acht Stunden Fahrt wurden sie in der Schulmensa des Lycée Christophe Colomb von ihren Austauschpartnerinnen und -partnern mit einem kleinen, selbstgemachten Buffet empfangen, bevor es weiter zu den Gastfamilien ging.
Der erste Ausflug führte die Jugendlichen direkt nach Paris. Am Vormittag sammelten die Teilnehmenden bei einer ausgiebigen Rallye durch die Stadt viele Schritte. Auf dem Weg passierten sie unter anderem das Hôtel de Ville und die Colonne de Juillet, bevor das Ziel erreicht wurde: das Viertel „Les Halles“. Dort gab es zunächst zwei Stunden Freizeit, anschließend teilte sich die Gruppe auf und erhielt eine Führung durch das Quartier. Zurück in Sucy-en-Brie wurden die Schülerinnen und Schüler im Rathaus von offiziellen Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstadt sowie des Austauschkomitees begrüßt. Zwei Teilnehmende hielten sogar eine kurze Rede auf Französisch.
Der Mittwoch stand im Zeichen der Partnerstadt. Bei einer Rallye in Sucy-en-Brie lernten die Jugendlichen den Ort besser kennen, während die französischen Austauschpartner Unterricht hatten. Als Belohnung wartete am Markt erneut ein Buffet, diesmal mit Früchten, Käse und Schinken, vorbereitet von der Partnerstadt. Am Nachmittag nutzten viele die Gelegenheit zu einem Besuch im Einkaufszentrum „Créteil Soleil“ in der Nachbarstadt Créteil.
Am Donnerstag ging es erneut nach Paris. Die Tour führte zu den Tuilerien am Louvre, wo nach einem Picknick der Besuch des Musée d’Orsay auf dem Programm stand. Das bekannte Kunstmuseum beeindruckte besonders mit seiner Sammlung des Impressionismus, darunter Werke von Vincent van Gogh, Claude Monet und Auguste Renoir. Leider stand nur etwa eine Stunde zur Verfügung, sodass nicht alle Bereiche erkundet werden konnten. Nach der Mittagspause folgte eine Bootsfahrt auf der Seine mit Blicken auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris und den Eiffelturm.
Der Freitag war der letzte gemeinsame Programmtag – und zugleich der Schulbesuch für die deutschen Schülerinnen und Schüler. Je nach Stundenplan kamen sie bis spätestens neun Uhr an die Schule, begleiteten zunächst eine Stunde lang ihre Austauschpartner und wurden danach auf weitere Klassen verteilt. Am Nachmittag traf sich die Gruppe wieder: In Kleingruppen entstanden kurze Präsentationen zum Thema „Stadt im Wandel – zwischen Tradition und Moderne“. Die Ergebnisse der deutschen Schülerinnen und Schüler wurden auf Französisch präsentiert, die der französischen Gruppe auf Deutsch.
Das Wochenende verbrachten alle in ihren Gastfamilien. Viele nutzten die Zeit für einen letzten Besuch in Paris, um Sehenswürdigkeiten wie den Louvre, Notre-Dame und nicht zuletzt den Eiffelturm zu sehen. (Autorin: eine Schülerin aus der Klasse 10a)
Am Montag, den 9.3., fand an den Gymnasien im Ellental ein pädagogischer Halbtag zum Thema „KI im Unterricht“ statt. Die Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, sich intensiv damit auseinanderzusetzen, wie Künstliche Intelligenz Lehr- und Lernprozesse sinnvoll unterstützen kann. Eingeladen waren Expertinnen und Experten des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), die in Workshops für die Bereiche Deutsch, Gesellschaftswissenschaften, Mathematik, Moderne Fremdsprachen und Naturwissenschaften in das Thema einführten.
Hierbei erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI-Tools: von der Unterrichtsplanung über die Materialerstellung bis hin zu Korrekturen und personalisiertem Feedback. Zudem stand die Perspektive der Lernenden im Fokus: Wie kann KI helfen, selbstreguliertes Lernen (SRL) zu fördern – also Lernziele zu setzen, Lernwege zu planen, Fortschritte zu reflektieren und Strategien anzupassen?
Der rege Austausch in den einzelnen Fachbereichen zeigte, dass KI in nahezu jedem Schulfach neue Impulse setzen kann – ob beim Entwickeln individueller Lernpfade, beim Aufbau von Sprach- und Schreibkompetenz oder bei der Analyse naturwissenschaftlicher Daten. Darüber hinaus wurde deutlich, dass Grundlagenwissen, fachliche Kompetenzen sowie Schlüsselkompetenzen wie kritisches Denken, Kreativität, vernetztes Denken, Kooperationsfähigkeit und Transferdenken unabdingbare Voraussetzungen für einen sinnvollen Umgang mit KI und für das Lernen und Arbeiten der Zukunft darstellen. Zudem wurde deutlich, dass mit dem Einsatz von KI neue Formen der Leistungsmessung notwendig werden, die stärker den Lernprozess in den Blick nehmen.
Mit dieser gemeinsamen Fortbildung stärkten die beiden Bietigheimer Gymnasien nicht nur die digitale Kompetenz ihrer Lehrkräfte, sondern auch das Bewusstsein dafür, dass verantwortungsbewusster KI-Einsatz Teil moderner Bildungskultur ist.
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