Musical 1 , Musical 2 , Musical 3
Florian Faust

Mit dem Stück „Passwort Zeitmaschine“ von Kindermusicalautor Gerhard A. Meyer haben sich die Musical-AG und der Unterstufenchor der Gymnasien im Ellental in diesem Jahr ein ganz besonderes Thema ausgesucht: Zeitreisen. Die Arbeitsgemeinschaften präsentierten das Musical am 21. und 22. Juli vormittags für die Grundschulen der Umgebung und Schülerinnen und Schülern der beiden Bietigheimer Gymnasien und abends für die Öffentlichkeit. Unterstützt wurde das Ensemble durch die Kunst-AG, die gigantische Zahnräder für einen optischen Wechsel zwischen den Zeiten gestaltete, sowie durch die Media-AG, die mit Ton-, Lichteffekten und einigen Bühnenbildelementen in der Aula der Ellentalgymnasien für die passende Atmosphäre sorgte. 

Vier Jugendliche erleben eine spannende Reise und geraten in ein Abenteuer, das sie aus der Gegenwart in vergangene und zukünftige Welten führt. Ausgelöst wird die Handlung durch eine geheimnisvolle Zeitmaschine in Form eines Handys, deren Aktivierung weitreichende Folgen hat. Mit dem Passwort „Zeitmaschine“ beginnt die Reise, auf der sich die jungen Figuren plötzlich in Situationen begeben, in denen sie sich behaupten müssen – sei es im Mittelalter, in der Zukunft oder wieder zurück in der Gegenwart. Gefahr droht ihnen in der Auseinandersetzung mit Dark, dem Bösewicht, Chef der Bad Men und Bad Girls, der in der Zukunft mit Hilfe seltsamer „Roboter-Nannys“ alle Kinder kontrolliert und der die Macht der Zeitmaschine für sich nutzen möchte. Ihn gilt es aufzuhalten, was Josie, Julie, David und Marvin mithilfe von vier weiteren Jugendlichen aus der Zukunft schließlich gelingt. 

Dem Publikum wurde nicht nur eine besonders lebendige Inszenierung geboten, auch das große Ensemble von über 40 Schülerinnen und Schülern entführte in eine dynamische, mitreißende Show: Gesang, Spiel und Tanz verbanden sich mit Licht- und Toneffekten zu einer spannenden Gesamtinszenierung für Klein und Groß.

Mit riesigem Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Lehrkräfte mündete das Projekt in einem großartigen Erlebnis. Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften Birgit Preckel, Anja Koch und Heike Wörnle, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Musical-AG und des Unterstufenchors zum Schuljahr 2025/26 einen weiteren kulturellen Höhepunkt beisteuerten.

Florian Faust

Mit großem Einsatz und spürbarer Begeisterung hat das Team N, die Nachhaltigkeits-AG der Ellentalgymnasien, ein besonderes Projekt umgesetzt. Gemeinsam mit der Bietigheim-Bissinger Tafel e.V.  und deren Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdis) verbrachten die Schülerinnen und Schüler im Mai einen kompletten Tag vor Ort, packten mit an und setzten ein starkes Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. 
Das Team N startete schon früh am Morgen in den Räumen der Tafel. Dort erhielten die Jugendlichen einen Einblick in die Abläufe. Sie sortierten Lebensmittel, unterstützten bei deren Ausgabe und kamen mit Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden ins Gespräch. Dies sind Menschen mit geringem Einkommen, die mitunter in schwierigen Lebenslagen leben wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit. 
Ein Höhepunkt des Projektes war am 15. Juli das Retterlingsbuffet, das die Schülerinnen und Schüler für die Kundschaft der Tafel organisierten. Aus gerettetem Obst entstanden frische Smoothies – zubereitet mit dem brandneuen Smoothiebike des Team N, das durch Muskelkraft leckere Getränke entstehen lässt. 
Parallel dazu entwickelte das Team N unter Anleitung der Bufdis eine Ausstellung, die künftig in der Schulbücherei zu sehen sein wird. Sie zeigt Fotos, Interviews, Hintergrundinformationen und persönliche Eindrücke. Die Ausstellung soll andere Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit Themen wie soziale Gerechtigkeit, Lebensmittelrettung und nachhaltigem Handeln auseinanderzusetzen. 
Mit dem Projekt setzt das Team N ein starkes Zeichen für eine Schule, die Verantwortung übernimmt – innerhalb und außerhalb der Schule. Die Kooperation mit der Tafel war für beide Seiten wertvoll und gewinnbringend. Mal sehen, was das neue Schuljahr bringen wird. 

(S. Grau, F. Kreibich) 

Infos zur Bietigheim-Bissinger-Tafel e.V.: 
Man kann eine Tafeleinkaufsberechtigung über die Caritas oder die Diakonische Bezirksstelle in Bietigheim erhalten. Bei Fragen steht die Ladenleitung der Tafel Bietigheim-Bissingen e.V. jederzeit zur Verfügung unter 0152 57311095 oder bietigheim-bissinger-tafelatgmx.net (bietigheim-bissinger-tafel[at]gmx[dot]net)

Florian Faust

Liebe Eltern unserer neuen 5er,

die Materiallisten für das kommende Schuljahr können Sie ab heute über Ihren Zugang zum Elternmodul unserer Schulplattform IServ abrufen.

Der personalisierte QR-Code zum Elternmodul von IServ lag dem Anmeldebrief der Gymnasien im Ellental bei. 

Bei technischen Fragen zu IServ können Sie sich an Herrn HEINZMANN wenden (m.heinzmannatellentalgymnasien.de (m[dot]heinzmann[at]ellentalgymnasien[dot]de)).

Florian Faust

Kampf der Giganten , Kampf der Giganten , Kampf der Giganten , Kampf der Giganten , Kampf der Giganten
Florian Faust

Mit dem traditionellen „Kampf der Giganten“ verabschiedeten sich die Ellentalgymnasien sportlich in die Sommerferien. In der Viadukthalle traten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in den Disziplinen American Gladiator, Hütchenkampf und Gefängnisball gegeneinander an und sorgten vor begeistertem Publikum für spannende Wettkämpfe.

Den Höhepunkt bildete das Volleyballspiel zwischen dem Lehrkräfteteam und einer Oberstufenauswahl. Nach einem umkämpften Dreisatzmatch setzten sich die Lehrkräfte mit 22:25, 15:11 und 25:18 durch.

Am Ende entschieden die Lehrkräfte alle vier Wettbewerbe für sich und feierten einen 4:0-Gesamtsieg. Fairness, Teamgeist und viel Einsatz prägten den gesamten Vormittag und machten den „Kampf der Giganten“ erneut zu einem gelungenen Abschluss des Schuljahres.

Die Gymnasien im Ellental wünschen nun allen schöne und erholsame Ferien!

Florian Faust

An den Gymnasien im Ellental ist uns Demokratiebildung ein besonderes Anliegen. Dazu gehört auch, dass Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, sich in Toleranz und gegenseitigen Respekt als Grundlage unseres Zusammenlebens einzuüben. 

Aus diesem Grund besuchen die Fachschaften Ethik und Religion Exkursionen Gotteshäuser der drei großen monotheistischen Religionen. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen in ihrer schulischen Laufbahn sowohl eine Kirche (Kl. 6/7), eine Moschee (Kl. 8) und eine Synagoge (Kl. 9) kennenlernen. 

Im Schuljahr 2025/2026 haben wir die katholische Kirche St. Laurentius und die evangelische Stadtkirche Bietigheim-Bissingen besucht sowie die VIKZ Moschee in Stuttgart und die ehemalige Synagoge PKC Freudental. 

Wir danken allen Verantwortlichen für die Organisation und die spannenden Einblicke und Begegnungen!

Die Fachschaften Religion (evangelisch/katholisch/islamisch/syrisch-orthodox) und Ethik

Florian Faust

Zum ersten Mal wurde an den Ellentalgymnasien ein Kulturtag veranstaltet. An diesem Tag erhielten die Neuntklässler die Möglichkeit, durch die Zehntklässler einige unserer vielfältigen Kulturen an unserer Schule kennenzulernen. 

Die kulturelle Vielfalt an unserer Schule ist das, was die Ellentalgymnasien besonders macht, denn wir alle prägen gemeinsam unsere Schulgemeinschaft. 

Insgesamt war der Kulturtag ein Riesenerfolg. Viele der jetzigen Neuntklässler äußerten bereits, dass sie sich darauf freuen, den Kulturtag im nächsten Jahr selbst mitgestalten und für die neuen Neuntklässler organisieren zu dürfen.

Florian Faust

130 Absolventinnen und Absolventen der Gymnasien im Ellental und ihre Familien füllten am Freitag, den 10. Juli, den Festsaal des Kronenzentrums bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse oder der Zeugnisse über die Fachhochschulreife. 
„Abiwood – die letzte Season mit gutem Cast“ war das Motto des Abiturjahrgangs 2026. Dass die Besetzung tatsächlich hervorragend war, stellten die Ergebnisse der Abschlussprüfung unter Beweis. Der Gesamtdurchschnitt der Absolventen liegt bei beachtlichen 2,4. 32 Abiturientinnen und Abiturienten sind besser als 2,0 und immerhin gleich drei Mal gab es die Bestnote 1,0. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fachpreise verliehen, die die Leistungen unterstrichen. 
Den Soundtrack zum Abend lieferte die Stufenband mit dem Namen „[Platzhalter]“. Mit den Liedern „This love“ (Maroon 5), „Rolling in the deep“ (Adele) und „Runaway Baby“ (Bruno Mars) sorgte sie für die passende Stimmung. 
In seinem Grußwort hob der Erste Bürgermeister Michael Hanus die Bedeutung der Leistungen hervor, stehe das Abschlusszeugnis doch für viele Jahre des Lernens, aber auch für viele Herausforderungen. Den Absolventen gab er mit auf den Weg, sich Mut und Neugier zu bewahren und neue Wege zu gehen. 
Schulleiterin Nicole Stockmann vom Gymnasium I griff in ihrer Festrede das Abiturmotto auf und würdigte den Jahrgang als Gemeinschaft, die durch Vielfalt, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung geprägt gewesen sei. Sie betonte, dass die Abiturientinnen und Abiturienten weit mehr mitnähmen als ihr Abschlusszeugnis. Vielmehr hätten sie persönliche Reife gewonnen, Herausforderungen gemeistert und erfahren, „dass ihr oft mehr könnt, als ihr euch zugetraut habt“. Für den weiteren Lebensweg gab sie den Absolventinnen und Absolventen passend zu deren Motto mit auf den Weg: „Ab jetzt schreibt ihr euer Drehbuch selbst.“ 
Für den Jahrgang sprachen die Schülersprecher Elvis Ugwueze und Julian Pilarek. Beide lobten in ihrer Abschlussrede den besonderen Zusammenhalt und das Engagement des Jahrgangs, der sich für die Schulgemeinschaft in zahlreichen Aktivitäten wie Aktionen zu ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘, Sportturnieren, Demokratietagen und Kulturfesten niederschlug. Elvis Ugwueze blickte dabei auch nach vorne: „Jetzt hat sich eine neue Tür geöffnet, jeder geht seinen eigenen Weg. Die Zukunft steht uns offen!“ 
Die Schulgemeinschaft der Gymnasien im Ellental wünscht den diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten alles Gute.

Feed Animeals , Suncase , Aqua Vision
Florian Faust

Die Powerbank mit Solarpanelen, eine Taucherbrille mit integrierter KI zur Analyse der Unterwasserwelt und ein Fütterungsapparat für Haustiere, der das Futter kühlt und erhitzt waren die diesjährigen Ideen der Gewinner der drei Start-up BW Workshops unserer zehnten Klassen.

Völlig ahnungslos erschienen die Jugendlichen morgens um acht Uhr in der Schule, um bereits am Mittag vor einer externen Jury aus erprobten Gründern, Professoren, Geschäftsführern und weiteren mit Start-ups vertrauten Personen ihre eigene Start-up Idee in einem dreiminütigen Pitch vorzustellen.

Von der Idee, über das Aufstellen eines Geschäftsmodells, der Sichtung von Mitbewerbern und möglichen Absatzmärkten sowie der Konstruktion von Prototypen war, wie bei der Gründung eines richtigen Start-ups, alles dabei.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei durch erfahrene Gründer, die durch den Tag führten.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Umgesetzt wird es von SIE - Software Innovation Education Steinbeis GmbH und findet an den Gymnasien im Ellental bereits im sechsten Jahr in Folge statt.

Die Gewinner jedes Workshops können sich für die Teilnahme am Landesfinale 2027 bewerben.

Die diesjährigen Gewinner:

Feed Animeals

Mit den Juror :innen : Yvonne Baer,  Beata Lang,  Prof. Dipl .Ing. Jürgen Wrede, Dominik Wahl, Thorsten Blickle

Aqua Vision

Mit den Juror :innen : Ida Scharhag, Lutz Burmeister, Hans-Peter Hehn, Max Höllen

Suncase

Mit den Juror :innen : Constanze Layher, Prof. Dr. Ansgar Kühn, Marcel Widmaier, Peter Traub

 

 

Florian Faust

Im Rahmen von FREIRAUM sammelten die Unterstufenschüler Raphael Kirakosian, Rosen Kaya, Noah Franz (6c) und Jannis Gaschler (5b) erfolgreich Futterspenden für das Tierheim Ludwigsburg. Während ihrer FREIRAUM-Zeit machten sich die vier Schüler mit dem Fahrrad auf den Weg durch Bietigheim, stellten sich und ihr Anliegen bei verschiedenen Einzelhändlern vor und kehrten erfolgreich mit zahlreichen Futterspenden an die Schule zurück. 
Im Sinne der schulischen Retterling-Initiative konnten dabei auch Tiernahrungsmittel mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum verantwortungsvoll „gerettet“ und dem guten Zweck zugeführt werden. So wird nicht nur Tieren geholfen, sondern gleichzeitig ein Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung geleistet. 
Doch damit nicht genug: Die vier Jungs wurden selbst kreativ und bastelten Deko-Küken, die sie beim Ostermarkt in Löchgau für ihren Zweck verkauften. Durch den Verkauf kam eine Spendensumme von über 100 Euro zusammen. Gleichzeitig leisteten die Schüler einen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG), genauer gesagt zum 15. Ziel, „Leben an Land“. 
In einem Brief bedankte sich das Tierheim Ludwigsburg über die Futter- und Geldspende. Die etwa 1500 Tiere, die jedes Jahr über das Tierheim ein neues Zuhause finden, kosten laut Tierheim jeden Tag etwas mehr als 3000 Euro. Deshalb sei jede Unterstützung durch Tierfreunde herzlich willkommen. 
Der FREIRAUM an den Ellentalgymnasien ist ein Lernformat, das selbstständiges, projektorientiertes und fächerübergreifendes Lernen fördert. Schülerinnen und Schüler wählen Themen, die sie interessieren, entwickeln eigene Projekte und setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen auseinander. Ziel ist es, Eigenverantwortung, demokratisches Handeln und nachhaltiges Denken zu stärken sowie die Jugendlichen zu ermutigen, ihre Ideen aktiv in ihre Schule, ihre Stadt und die Gesellschaft einzubringen. Der FREIRAUM basiert auf dem Lernformat FREI DAY, einer Initiative von „Schule im Aufbruch“, die Schulen dabei unterstützt, selbstbestimmtes, projektorientiertes Lernen zu fördern und Schülerinnen und Schüler zu befähigen, mit eigenen Ideen gesellschaftliche und nachhaltige Zukunftsthemen aktiv mitzugestalten.

Florian Faust

Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, zeigten die Musikensembles der Ellentalgymnasien in der Aula bei ihrem großen Sommerkonzert ihr breites Repertoire und ganzes Können. Ab 19 Uhr boten Orchester, Chor, Bigband und zwei Solistinnen dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Titeln und klassischen Stücken. 
Den Auftakt gestaltete das Unterstufenorchester unter der Leitung von Michaela Hiry mit „Pomp and Circumstance“, Haydns „Deutscher Tanz“ und einem „Te Deum“. Hierauf folgte der Popchor, geleitet und am Klavier begleitet von Ina Sproll, der einen Bogen von „I’ll Be There“ und „Give Them Thy Fingers“ über „The Sound of Silence“ und „California Dreaming“ bis zu „Uptown Funk“ spannte. Die U15-Bigband unter der Leitung von Alexander Wolpert sorgte schließlich mit ihrer Interpretation von „Mercy, Mercy, Mercy“, „Route 66“ und „Oye como va“ vollends für Schwung in der Aula. 
Auch das Orchester unter der Leitung von Corinna Zimmermann und Tamara Blind steuerte seinen Teil zum vielseitigen Programm bei. Das Ensemble zeigte sein breites musikalisches Spektrum und kombinierte die klassischen Stücke „Sommer“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ (Moderato–Presto), das lebendige „Baile de lila“ mit den Soloviolinen von Lina Knaus und Viktoria Kertmann mit dem Popsong „Rolling in the Deep“ von Adele sowie Titeln aus dem Soundtrack des Hollywoodfilms „Fluch der Karibik“. 
Zwei Solodarbietungen bereicherten ebenfalls den Abend. Die Schülerinnen Kristina Ziegler und Alisa Di Benedetto begeisterten das Publikum mit den Gesangsstücken „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“ und „All I Ask“ von Adele. 
Den Abschluss des Abends bestritten Unterstufenorchester, Popchor und Orchester gemeinsam mit „Money, Money, Money“. Dieses Schlussbild machte nicht nur die Freude am gemeinsamen Musizieren spürbar, sondern vereinte auch die Musikensembles der beiden Bietigheimer Gymnasien auf der Bühne und verdeutlichte, was beim gemeinsamen Musizieren möglich ist. 
Der Dank der Ellentalgymnasien für den gelungenen Abend gilt den Musikerinnen und Musikern, ihren Lehrkräften, der MediaAG für die Technik und ihrem unermüdlichen Einsatz und Thabea Seitel Floristik für die wunderschöne Blumenspende.


Fotos: EG

Florian Faust

Seit Anfang diesen Jahres nehmen die Klassen 5b, 5c, 5t und 6c am Pilot des FREIDAY-Formats der Initiative "Schule im Aufbruch" für unsere Schulen teil. An den Ellentalgymnasien nennen wir es "FREIRAUM". In diesem Sinne dürfen die TeilnehmerInnen frei entscheiden, welche Projekte sie innerhalb eines Halbjahres im Kontext der SDGs (der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN) entwickeln und durchführen werden. Von der Ideenfindung bis zur Abschlusspräsentation zum Schuljahresende leiten die begleitenden Lehrkräfte die SchülerInnen entsprechend der "design-thinking"-Grundsätze an und geben ihrem prozessbezogenen Kompetenzgewinn dementsprechend Struktur. 

Im Zuge der Projektdurchführung konnten bereits viele neue Erkenntnisse gesammelt werden. Unter anderem führten die Schülerinnen und Schüler im März ein Interview mit der Bienenexpertin Marisa Geiger vom Milchviehbetrieb der Familie Geiger in Bissingen zum Thema "Bienenschutz".

 Leo: Guten Tag Frau Geiger! Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen um uns ein paar Fragen rund um Bienen zu beantworten. Legen wir doch gleich mal los!

Unsere erste Frage lautet: Welchen Bezug haben Sie persönlich zu Bienen?

Frau Geiger: Hallo Leo. Sehr gerne! Ich habe in Hohenheim Tierwissenschaften studiert. Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich dort mit Honigbienen gearbeitet, die neben Kühen, Schweinen, Schafen, Ziegen und Hühnern auch zu den landwirtschaftlichen Nutztieren zählen. Das war mein erster Kontakt zu diesen tollen Lebewesen. Danach hat es zwar noch ein paar Jahre gedauert, aber seidem betreibe ich eine kleine Hobbyimkerei mit aktuell sieben Bienenvölkern. Das ist wirklich spannend und macht mir sehr viel Spaß!

Leo: Warum sind Bienen so wichtig für uns Menschen?

Frau Geiger: Bienen – und damit meine ich sowohl Honigbienen als auch Wildbienen -  tragen durch ihre enorme Bestäubungsleistung zur Nahrungsmittelsicherheit und Artenvielfalt bei. Vor allem im Obst- und Gemüsebau spielen sie eine wichtige Rolle. Daher sind Honigbienen - was viele gar nicht wissen - nach Schweinen und Rindern das drittwichtigste Nutzier.

Leo: Was ist das größte Problem für die Bienen in unserer modernen Welt?

Frau Geiger: Das ist eine ziemlich komplexe Frage, aber ich versuche sie kurz und knapp zu beantworten. Hier müssen wir denke ich ganz klar zwischen Wild- und Honigbienen unterscheiden, da diese sehr unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum und das Nahrungsmittelangebot stellen. Wildbienen haben zum Beispiel im Vergleich zu Honigbienen viel speziellere Ansprüche an ihr Habitat. Während Honigbienen in einem Umkreis von mehreren Kilometern um ihren Bienenstock auf Nahrungssuche gehen, benötigen Wildbienen, insbesondere die kleineren Arten, ein vielfältiges Nahrungsmittelangebot in einem Umkreis von ca. 150-300 m um ihre Behausung. Bei manchen Wildbienenarten geht es sogar so weit, dass sie sich auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert haben. Ein für die Honigbiene sehr spezielles Problem stellt die Varroamilbe dar, eine parasitäre Milbe, die sich in der Bienenbrut vermehrt und diese dadurch die Übertragung von Krankheitserregern schädigt. Wegen der Varroamilbe und aufgrund dessen, dass es kaum noch hohle Bäume in unseren Wäldern gibt, gibt es kaum noch wild lebende Honigbienen. Auch das unsachgemäße Ausbringen von Pestiziden und eine sehr blühkarge Ackerlandschaft können problematisch für Wild- und Honigbienen sein, obwohl hier die Entwicklung, denke ich, schon in die richtige Richtung geht.

Leo: Wie könnten wir Schüler den Bienen helfen? Könnte z.B. unser Projekt „Bienenhotel auf dem Schulhof“ den Bienen helfen?

Frau Geiger: Ich finde das ist eine ganz tolle Idee! Euer Projekt könnte dabei helfen, dass euer Schulhof bienenfreundlicher wird und in Zukunft für Wildbienen ein attraktives Habitat darstellt. Damit das Bienenhotel allerdings von den Wildbienen gut angenommen wird, müsst ihr einige Dinge beachten.

Leo: Wenn wir dieses Bienenhotel umsetzen- sollten wir darauf achten bestimmte Pflanzen in der Nähe zu pflanzen und wenn ja, welche?

Frau Geiger: Ja, auf jeden Fall! Aber nicht nur die Auswahl der Pflanzen ist wichtig, sondern auch, dass die Bienen Wasser, ggf. entsprechendes Baumaterial und die für die jeweilige Bienenart richtige Nistmöglichkeit vorfinden. Daher denke ich wäre es wichtig, dass ihr euch im Vorfeld genau überlegt für welche Wildbienenarten ihr gerne ein Bienenhotel aufstellen wollt und euch davon ausgehend informiert, was diese Bienenarten für Ansprüche an ihren Lebensraum stellen. Dabei könnt ihr euch an folgenden Frage orientieren: Auf welche Nahrung ist die ausgewählte Wildbienenart angewiesen? Benötigen sie evtl. eine ganz spezielle Pflanze oder reicht es eine breite Auswahl an Pflanzen anzubieten, die einen hohen Nektar und Pollenwert haben? Wäre evtl. das Aufstellen einer Bienentränke in direkter Nähe zum Bienenhotel sinnvoll, oder können die Bienen in ihrem individuellen Flugradius woanders Wasser finden? Benötigt die Bienenart ein spezielles Baumateriel wie z.B. Erde um ihre Niströhre zu verschließen und hätte sie in direkter Umgebung Zugang dazu? Welchen Lochdurchmesser bei der Nistmöglichkeit benötigt die Bienenart? Wie ist das Bienenhotel gearbeitet, sodass die Röhren keine ausgefransten Ränder haben, an denen sich die Bienen beim Anflug bzw. Einstieg verletzen könnten? Wie lang muss eine Niströhre mindestens sein, damit darin erfolgreich genügend Eier abgelegt werden können? Du siehst schon Leo, hier gilt es genau zu recherchieren. Aber ich bin mir sicher, dass ihr das gewissenhaft machen werdet und dann wird euer Bienenhotel mit Sicherheit ein voller Erfolg!

Leo: Unsere letzte Frage: Gibt es noch etwas, was Sie uns gerne über Bienen sagen möchten oder mit auf den Weg geben möchten?

Frau Geiger: Ich finde es toll, dass ihr euch im Rahmen eures Projektes näher mit diesen tollen Lebenwesen beschäftigen wollt! Bienen sind wirklich faszinierend! Seit ich mich mit Honigbienen beschäftige, hat sich meine Wertschätzung für diese kleinen Superwesen noch mal deutlich erhöht, weil es einfach fantastisch ist, was sie in der Lage sind zu leisten, sowohl als Einzeltier, als auch als Volk im Ganzen! Da kann man wirklich eine ganze Menge lernen!

Wenn man zum Beispiel weiß, dass die Gesamtlebensleistung einer einzigen Honigbiene notwendig ist, um einen einzigen Teelöffel Honig zu produzieren, verändert das doch deutlich die Sichtweise darauf, wie man sein Honigbrot genießen sollte und dass Honig ein sehr hochwertiges Nahrungsmittel ist, dass man nicht zu Billigpreisen beim Discounter, sondern vielleicht doch lieber beim Imker um die Ecke kaufen sollte.

Leo: Super, vielen Dank für Ihre Zeit und die tollen Infos Frau Geiger! 

Frau Geiger: Sehr gerne! Ich wünsche euch bei eurem Projekt viel Freude und Erfolg!

SarahGrau

Wir, eine Freiraum-Gruppe aus den Klassen 5c&t, veranstalten am Freitag, 03.07. eine Müllsammelaktion rund um den Bürgergarten mit anschließendem Picknick.

Wir freuen uns, wenn DU dabei bist - gerne weitersagen und Freund:innen, Familie, … mitbringen! 

Fragen gerne an Frau Kurz oder Frau Grau, diese leiten uns die Fragen weiter.